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Impfstoffproduktion in Pflanzen

Nachhaltige Produktion von Impfstoffen gegen virale Erkrankungen von Tieren in transgenen Pflanzen

Das Ziel des Forschungsverbundes
ist die ökologisch und ökonomisch vertretbare Produktion von Wirkstoffen (insbesondere von Impfstoffen) in transgenen Pflanzen einschließlich der Untersuchung ihrer Wirksamkeit und medizinischen Unbedenklichkeit.

Die Impfstoffproduktion in der Möhre
hat Modellcharakter für  nachwachsende Rohstoffe, trägt den Erfordernissen des Tierschutzes Rechnung (Ablösung der Impfstoffherstellung über das Tier) und ist wegen der Spezifität des gewählten Modells von verallgemeinerungsfähiger Aussagekraft.

Durch den Vergleich der Produktion von Antigenen aus zwei sowohl in ihrer Wirkungsweise als auch in ihrer Verbreitung sehr unterschiedlichen Viren

  • dem in der menschlichen und tierischen Nahrung nicht präsenten Kapsidprotein (VP60) des Virus der Hämorrhagischen Kaninchenkrankheit (Rabbit Haemorrhagic Disease-RHD) und
  • verschiedener Kapsidproteinen (VP4, VP6 und VP7) des Rotavirus, der bei Haustieren und Menschen bedrohliche Durchfallerkrankungen hervorruft

sollen breit anwendbare Lösungsmöglichkeiten für eine optimale Produktion unter größtmöglicher biologischer Sicherheit ermittelt werden. 


OSTSEE-ZEITUNG:  Möhre statt Spritze
Forscher der Universität Rostock entwickeln eine Methode, Kaninchen gegen eine Viruserkrankung immun zu machen: mit einer gentechnisch veränderten Mohrrübe. (4.September 2003)

 

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Letzte Änderung: 03. November 2004
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